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Technologie > GASTBEITRAG

Wie Unternehmen systematisch KI-Anwendungsfälle identifizieren

| Philipp Knobelspies

Strukturiert zur passenden KI-Lösung: So erkennen Unternehmen sinnvolle Anwendungsfälle mit Mehrwert – von der Strategie bis zur Umsetzung.

(Foto: KI-generiert, MuM)

von Philipp Knobelspies

Ob automatisierte Routineaufgaben oder KI-basierte Innovation: Jede Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) im Unternehmen sollte klar überlegt sein und einen messbaren Mehrwert erbringen. Der Blick von außen ist bei einer ersten Anwendung oft hilfreich. 

Wenn eine übliche Software ein Problem nicht mehr (gut genug) bewältigt, ist es ein Fall für KI-basierte Lösungen. Passende Anwendungsfälle lassen sich durch ein strukturiertes Vorgehen, etwa mit Frameworks oder einer einheitlichen Bewertungsmatrix, identifizieren. 

Mit Plan zur KI-Transformation: So gelingt der Einstieg

  • KI-Ambitionen und strategischen Fokus festlegen: Schnell umzusetzende Maßnahmen schaffen KI-Akzeptanz bei Mitarbeitenden, visionäre Ansätze können langfristig neue Geschäftszweige erschließen. Das Ziel und der Bereich sollten vorab klar sein. 
  • Identifikation: Gibt es im festgelegten Bereich Ineffizienzen oder unausgeschöpfte Möglichkeiten wie historische Datensätze? Die Geschäftsführung und die betroffene Fachabteilung diskutieren gemeinsam. 
  • Priorisierung: Im Anschluss gewichten alle Beteiligten die Fälle. Wie einfach ist eine Umsetzung, wie hoch ein anvisierter Mehrwert? 
  • Bewertung: Wird die Lösung gut angenommen und hebt Effizienzen? Vorab festgelegte Kennzahlen und Zeiträume machen den Erfolg messbar. 

Idealerweise gliedert sich der identifizierte KI-Anwendungsfall in eine ganzheitliche Unternehmensstrategie ein. So entwickelt die Personalabteilung Schulungen und ­kultiviert eine KI-Innovationskultur, Fachabteilungen sammeln Ideen für Anwendungen und IT-Verantwortliche legen mit einer KI-Infrastruktur und gut gepflegten Daten die Basis für zukünftige Projekte. 

Gerade für Erstanwender eignet sich der Austausch in Innovationsökosystemen wie UnternehmerTUM. Hier treffen sie auf Arbeitsweisen und Technologien von Start-ups und können auch deren KI-Lösungen einsetzen. 

Philipp Knobelspies ist Head of AI for Mittelstand bei UnternehmerTUM, Europas größtem Zentrum für Innovation und Gründung. 

UnternehmerTUM

UnternehmerTUM ist Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung mit Sitz in München. Es wurde 2002 von Unternehmerin Susanne Klatten gegründet und bietet Start-ups, etablierten Unternehmen sowie Forschenden ein einzigartiges Innovationsökosystem.

Angebote und Schwerpunkte:

  • Start-up-Förderung: Inkubation, Accelerator-Programme und Zugang zu Venture Capital.

  • Corporate Innovation: Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrategien, insbesondere im Bereich Digitalisierung und KI.

  • Bildung & Talente: Entrepreneurship-Programme für Studierende, Forschende und Professionals.

  • Technologieexpertise: Fokus auf Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Smart City und Biotech.

Relevanz für Unternehmen:
Durch die Zusammenarbeit mit UnternehmerTUM erhalten Unternehmen Zugang zu modernsten Technologien, agilen Methoden und einem dynamischen Netzwerk aus Start-ups, Talenten und Forschungseinrichtungen – ideal für den Einstieg in KI-Projekte oder die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Webseite: www.unternehmertum.de

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Markt und Mittelstand ist Deutschlands größtes Magazin für Familienunternehmen und unser Podcast berichtet aus nächster Nähe für und über den Mittelstand.

Unser Ziel ist, (potenzielle) Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen auf Ideen zu bringen, wie sie ihr Unternehmen zukunftsfester machen können.

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