Mittwoch, 26.10.2016
„Der Mittelstand wird seinem Ruf als Jobmotor mehr als gerecht“: Die KfW sieht kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland in guter Verfassung.

Fotoquelle: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

„Der Mittelstand wird seinem Ruf als Jobmotor mehr als gerecht“: Die KfW sieht kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland in guter Verfassung.

Jobmotor Mittelstand

2016 erstmals mehr als 30 Millionen Beschäftigte

Das KfW-Mittelstandspanel sieht kleine und mittlere Unternehmen in guter Verfassung: Die Zahl der Jobs ist auf einem Höchst-, die Zahl der Unternehmen mit Verlusten auf einem Niedrigstand

Nie zuvor hat ein so hoher Anteil der Erwerbstätigen in Deutschland im Mittelstand gearbeitet wie im vergangenen Jahr. Wie das KfW-Mittelstandspanel 2016 zeigt, waren im vergangenen Jahr 29,5 Millionen Personen bei einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) beschäftigt, knapp eine halbe Million oder 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Jährlich untersucht die staatliche Förderbank in einer repräsentativen Erhebung den Zustand der KMUs in Deutschland. Allerdings blickt das Institut auch in die Zukunft. „Die deutsche Wirtschaft wächst auch 2016, auf die Binnenkonjunktur ist Verlass“, sagte Dr. Jörg Zeuner, Chefsvolkswirt der KfW, bei der Vorstellung der diesjährigen Ausgabe der Studie. „Die Optimisten unter den Unternehmen gewinnen die Oberhand.“ Der Mittelstand werde seinem Ruf als Jobmotor mehr als gerecht, 2016 würden erstmals mehr als 30 Millionen Menschen dort beschäftigt sein.

Auch sonst enthält die Untersuchung erfreuliche Zahlen. So gibt die Studie auf ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent an, ebenso steigende Umsatzrenditen, eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von nahezu 30 Prozent und ein „historisch niedriger Anteil an Unternehmen mit Verlusten“. Allerdings haben sich nicht alle Hoffnungen erfüllt: Ein kräftiges Investitionsplus gab es 2015 nicht. Und auch für das laufende Jahr rechnen die Experten nicht damit.

Info

Die Studie kann auf der Internetseite der KfW heruntergeladen werden.