Dienstag, 02.03.2010
Zukunftsmärkte

Berührungsängste mit dem Web

Online-Handel stagniert: Gerade einmal 11 Prozent aller Unternehmen in Deutschland verkaufen ihre Produkte oder Dienstleistungen auch über das Internet. Die Beteiligung der Unternehmen am Online-Handel stagniert damit schon seit mehreren Jahren auf etwa gleichbleibendem Niveau, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Computerfachmesse CeBIT in Hannover mitteilte.

Online-Handel stagniert: Gerade einmal 11 Prozent aller Unternehmen in Deutschland verkaufen ihre Produkte oder Dienstleistungen auch über das Internet. Die Beteiligung der Unternehmen am Online-Handel stagniert damit schon seit mehreren Jahren auf etwa gleichbleibendem Niveau, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Computerfachmesse CeBIT in Hannover mitteilte.

Das Umsatzvolumen, das über den Online-Handel generiert wird, ist in den vergangenen Jahren jedoch deutlich gestiegen: Diejenigen Unternehmen, die im Jahr 2008 Produkte oder Dienstleistungen über elektronische Netze verkauften, erzielten auf diesem Wege bereits 35 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Im Jahr 2004 lag dieser Anteil noch bei 27 Prozent.

Die Gründe der Unternehmen, sich nicht am elektronischen Handel zu beteiligen, sind sehr vielfältig: 50 Prozent der Unternehmen geben an, dass sich ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht für den Online-Verkauf eigneten, Für 23 Prozent der Unternehmen waren technische Schwierigkeiten bei der Einführung des elektronischen Handels ein wesentlicher Hinderungsgrund. 33 Prozent der Unternehmen wiesen zudem darauf hin, dass ihre Kunden das Angebot des Online-Kaufes nicht nutzten. Dieser Anteil ist seit 2004 allerdings bereits um 5 Prozentpunkte gesunken, was auf eine steigende Akzeptanz des elektronischen Handels bei Geschäftspartnern und Endverbrauchern hindeutet.

Sprachschwierigkeiten bei internationalem Verkauf (17 Prozent) und nachteilige Erfahrungen mit Online-Verkäufen in der Vergangenheit (7 Prozent) spielten hingegen als Hinderungsgrund für die Unternehmen eine untergeordnete Rolle.

Quellen: Destatis, Markt und Mittelstand

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