Donnerstag, 26.05.2011
Zukunftsmärkte
Messewirtschaft

Bescheidenes Wachstum bei den überregionalen Messen

Keine spürbar positiven Auswirkungen auf die deutsche Messewirtschaft brachte das Wachstum der deutschen Industrie 2010. Die Zahl der Aussteller auf den 157 überregionalen Messen wies ein Minus von 4,1 Prozent auf (2009: -4,3 Prozent).

Die vermieteten Flächen sind 2010 um 3,2 Prozent unter das Niveau der Vorjahresveranstaltungen gesunken (2009: -6 Prozent). Die Zahl der Besucher hat sich mit einem leichten Zuwachs von 0,8 Prozent (2009: -8,4 Prozent) erholt.

Die Gründe für die Minusrunde nennt Hans-Joachim Boekstegers, der Vorsitzende des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA). Messeentscheidungen in den ausstellenden Unternehmen würden eine erhebliche Vorlaufzeit benötigen, zudem finden gerade Investitionsgütermessen nur alle zwei bis drei Jahre statt. Offensichtlich seien Sparbeschlüsse der Aussteller im Jahr 2009 erst im letzten Jahr richtig wirksam geworden.

Die 157 überregionalen Messen des Jahres 2010 brachten es auf 173.421 Aussteller, davon 92.254 aus dem Ausland. Die Standfläche umfasste 6.832.836 m². Insgesamt wurden 10.074.724 Besucher registriert, davon rund 2,5 Mio. aus dem Ausland.

 

Quellen: AUMA, Markt und Mittelstand

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