Donnerstag, 04.10.2012
Zukunftsmärkte
Wachstumsmarkt Lateinamerika

Brasilien und Argentinien wachsen langsamer

Die Wachstumsmärkte Brasilien und Argentinien verlieren an Schwung. Für das kommende Jahr erwarten Experten ein deutlich geringeres Wachstum als im Vorjahr. In den kleineren Nachbarländern geht es hingegen weiter steil bergauf.

Das Wirtschaftswachstum in Lateinamerika schwächelt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Bericht der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, ECLAC). Die Wirtschaftskommission ist eine Organisation der Vereinten Nationen und verantwortlich für die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dieser Region.

Für 2012 sagt die ECLAC in der Region ein Wachstum von 3,2 Prozent voraus, im Vorjahr waren es noch 4,3 Prozent. Ursache für das schwächere Wachstum sind vor allem schlechtere Zahlen aus Argentinien und Brasilien. Die Wachstumsprognose für Argentiniens Wirtschaft liegt nur noch bei 2 Prozent, für Brasilien sogar nur noch bei 1,6 Prozent. Im Gegensatz dazu legten Panama, Mexiko, Haiti, Bolivien, Chile, Costa Rica, Nicaragua und Venezuela deutlich zu.

Besonders Panama konnte mit einer Wachstumsprognose von rund 9 Prozent glänzen, Bolivien, Chile, Costa Rica, Nicaragua und Venezuela dürften um rund 5 Prozent wachsen. Einzig für Paraguay gehen die Experten von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung aus (-2 Prozent). Für die Karibik erwartet die ECLAC ein Wachstum von 1,6 Prozent.

Quelle: ECLAC, Markt und Mittelstand

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