Freitag, 26.08.2011
Zukunftsmärkte

China baut alternative Energiequellen aus

Die chinesische Regierung hat nationale Einspeisetarife für Solarstrom eingeführt. Mit diesem Schritt sollen im Reich der Mitte alternative Energiequellen ausgebaut werden. Chinas Ziel ist, seine Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu senken. Darüber hinaus strebt es an, den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern. Das teilte die Standortmarketinggesellschaft Germany Trade and Invest (gtai) mit.

Die chinesische Regierung hat nationale Einspeisetarife für Solarstrom eingeführt. Mit diesem Schritt sollen im Reich der Mitte alternative Energiequellen ausgebaut werden. Chinas Ziel ist, seine Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu senken. Darüber hinaus strebt es an, den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern. Das teilte die Standortmarketinggesellschaft Germany Trade and Invest (gtai) mit.

Nach Angaben der Internatoinal Energy Agency (IEA) ist China bereits jetzt der größte Primärenergieverbraucher weltweit. Die IEA berechnete, dass die Volksrepublik ihren Energiekonsum bis 2035 noch deutlich steigern dürfte: Die Experten gehen von einem Anstieg um 75 Prozent aus. Aus diesem Grund ist die chinesische Regierung bemüht, eine eigenständige „grüne“ Industrie aufzubauen.

Schon jetzt ist die Volksrepublik der weltweit größte Produzent von Solarzellen und Solarmodulen. Aber auch die Windanlagenhersteller aus China gewinnen an Bedeutung. Die nun festgelegten Einspeisetarife für Solarstrom sollen den Markt für Photovoltaikanlagen ankurbeln.

Quellen: gtai, Markt und Mittelstand

 

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