Freitag, 15.04.2011
Zukunftsmärkte

China dominiert Welthandel der Zukunft

Das Wachstum in den Schwellenländern verändert die Landkarte der Weltwirtschaft. Im Jahr 2030 werden die Routen des Welthandels ein anderes Aussehen haben, und die heutigen „Emerging Markets“ spielen in diesem Prozess eine zentrale Rolle spielen. Das ist das Kernergebnis der Studie Future of World Trade, in der die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), die Entwicklung der globalen Handelsbeziehungen in den kommenden zwei Jahrzehnten untersucht.

Das Wachstum in den Schwellenländern verändert die Landkarte der Weltwirtschaft. Im Jahr 2030 werden die Routen des Welthandels ein anderes Aussehen haben, und die heutigen „Emerging Markets“ spielen in diesem Prozess eine zentrale Rolle spielen. Das ist das Kernergebnis der Studie Future of World Trade, in der die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), die Entwicklung der globalen Handelsbeziehungen in den kommenden zwei Jahrzehnten untersucht.

Als wichtige Treiber des weltweiten Wirtschaftswachstums identifizieren die Herausgeber der Studie insbesondere die folgenden Handelsströme:

• der Handel innerhalb der Asien-Pazifik-Region
• die Geschäfte zwischen den Emerging Markets und den entwickelten Ländern
• der Warenaustausch innerhalb der Emerging Markets, insbesondere zwischen Asien und Lateinamerika
• der Handel zwischen China und Afrika

An China führt kein Weg vorbei

Dominiert wird das Bild von China. Bis zum Jahr 2030 werde die Volksrepublik die USA als führende Wirtschaftsmacht abgelöst haben. 17 der 25 bedeutendsten bilateralen Handelsrouten (gemessen am Handelsvolumen in US-Dollar) werden dann durch China laufen – allein 8 der wichtigsten 10. Aktuell (Daten aus 2009) ist China nur an 7 der 25 Haupthandelsrouten beteiligt. Auch der Handel zwischen Deutschland und dem Reich der Mitte wird sich nach den Prognosen der Studie bis 2030 fast verdoppeln. „Zwischen Deutschland und China wird im Jahr 2030 die fünftgrößte Handelsroute der Welt verlaufen”, sagt Klaus-Dieter Ruske, Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei PwC, voraus.

 

Die Unternehmen müssen sich auf die Veränderungen des Welthandels einstellen und ihre Strategien ändern, um auf das Wachstum in den Schwellenländern reagieren zu können. Besondere Anforderungen lägen darin, die Korruption zu unterbinden, die richtigen Mitarbeiter zu finden und sich auf die steuerlichen Regularien in den Partnerländern einzustellen.

 

Quelle: PwC, Markt und Mittelstand

 

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