Donnerstag, 06.06.2013
Nur ein Drittel der befragten Topmanager erklärte, dass sein Unternehmen dieses Jahr in ihr Marketing investieren will.

Quelle: Thinkstock / Getty Images

Nur ein Drittel der befragten Topmanager erklärte, dass sein Unternehmen dieses Jahr in ihr Marketing investieren will.

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Flaute bei Marketing-Investitionen

Die Bereitschaft ins Marketing zu investieren, bleibt bei den meisten Unternehmen hinter dem Bedarf zurück. Ein Grund dafür ist die schwierige Erfolgsmessung.

Die Marketing-Investitionen deutscher Unternehmen fällt im laufenden Jahr deutlich geringer aus als ihr Bedarf. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Investitionsschwerpunkte und Beratungsbedarfe in 2013“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor mit dem Die Welt-Entscheiderpanel. Ursache dafür ist die schwierige Erfolgsmessung. Nur ein Drittel der befragten Topmanager erklärte, dass ihr Unternehmen überhaupt dieses Jahr in ihr Marketing investieren will. Damit steht die Investitionsbereitschaft für Marketing hinter den Bereichen IT, Vertrieb und Produkterstellung. In ihre IT wollen 48 Prozent der befragten Entscheider investieren, in den Vertrieb 43 Prozent und in die Produktion 40 Prozent.

Investitionen: Online-Marketing ist einzige Ausnahme

61 Prozent der Manager, deren Unternehmen dieses Jahr in ihr Marketing investieren, sind der Meinung, dass Marketing eine gute Methode sein kann, den Erfolg des Unternehmens zu steigern. Doch trotzdem fällt die Investitionsbereitschaft in einem Großteil der Fälle geringer aus, als der von den Befragten selbst identifizierte Bedarf.
Ursprünglich hatten 59 Prozent der Befragten ausgesagt, dass sie einen großen Bedarf an Investitionen in neue Kampagnen sehen, aber nur 43 Prozent haben vor, tatsächlich zu investieren. Anders sieht es mit dem Online-Marketing aus. Genau so viele Manager , die der Meinung waren, dass an dieser Stelle Investitions-Bedarf sei (31 Prozent), haben auch schon investiert.
Durch seinen indirekten Charakter ist der Erfolg des Marketings meist nur schwer in konkreten Zahlen messbar.
Für die Studie „Investitionsschwerpunkte und Beratungsbedarfe in 2013“ wurden 164 Entscheider aus der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Faktenkontors zu ihren Investitionsschwerpunkten und Beratungsbedarfen in 2013 befragt.

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