Mittwoch, 22.05.2013
Zukunftsmärkte
China

Freihandelsabkommen mit China möglich

EU-Diplomaten halten ein Freihandelsabkommen mit China trotz des Streits um Strafzölle für möglich, aber sie knüpfen es an Bedingungen.

Als Antwort auf ein Papier aus China, in dem die Volksrepublik die Beziehung zur EU ausbauen will, schließen EU-Diplomaten ein Freihandelsabkommen auch bei den derzeitigen Streitigkeiten um Strafzölle auch chinesische Solarprodukte nicht aus. In einem Dokument, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, stellen die EU-Diplomaten aber klare Bedingungen: Die Volksrepublik China müsse sowohl den Marktzugang ermöglichen als auch Wettbewerbspotenziale beseitigen. Der Vorschlag der Diplomaten: Die EU und China sollten zunächst eine umfassende Investitionsvereinbarung schließen. Dies halten sie für eine gute Basis, um die wirtschaftlichen Beziehungen weiter auszubauen.

Freihandelsabkommen mit China: Deutschland zurückhaltend

Viele EU- Mitgliedsstaaten sehen ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und China kritisch. Auch Deutschland hält sich zurück. Zusammen mit anderen Ländern sprachen sich deutsche Diplomaten zunächst für eine Partnerschaftsvereinbarung mit China aus. Das Problem: Seit 2007 stecken die Verhandlungen über ein solches Abkommen fest.  

Frankreich und Italien hätten sich auf einem Treffen von Handelsexperten in der vergangenen Woche generell gegen ein Freihandelsabkommen mit China ausgesprochen.

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