Mittwoch, 28.08.2013
Importe nach Deutschland sind erneut billiger geworden.

Importe nach Deutschland sind erneut billiger geworden.

Zukunftsmärkte
Import

Importpreise fallen erneut

Importe nach Deutschland waren auch im Juli wieder billiger als im Vorjahr. Besonders Energie und Metalle konnten deutlich günstiger eingekauft werden als 2012.

Die Preise für nach Deutschland importierte Waren lagen im Juli 2013 um durchschnittlich 2,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des statistischen Bundesamts. Damit setzte sich der Trend der Vormonate fort, im Juni 2013 lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahr noch bei 2,2 Prozent, im Mai waren es 2,9 Prozent.

Besonders deutlich waren die Veränderungen im Energiesektor. Hier gingen die Einfuhrpreise für Energie um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, im Vergleich zum Juni 2013 legten die Preise allerdings um 2,8 Prozent zu. Auch die Preise für Metallimporte gingen gegenüber dem Vorjahr mit einem Minus von 9,7 Prozent deutlich zurück. Hier gab es auch gegenüber dem Vormonat einen leichten Rückgang von 1,7 Prozent. Bei Erdöl und Mineralölerzeugnisse betrug der Preisrückgang gegenüber Juli 2012 2,7 Prozent, im Vergleich zum Juni 2012 gingen die Preise um durchschnittlich 0,5 Prozent zurück.

Besonders deutliche Preisveränderungen gab es auch bei folgenden Produktgruppen: Rohkaffee (-30,3 Prozent), Steinkohle (-17,1 Prozent), Eisenerzen (-19,9 Prozent), Nicht-Eisen-Metallerzen (-15,9 Prozent) sowie bei Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-9,7 Prozent). Die Preise für Milch und Milcherzeugnisse stiegen hingegen um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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