Zukunftsmärkte
Internationalisierung

Tipps zum Export

Mittelständler, die wachsen wollen, kommen an der Internationalisierung kaum vorbei. Mittelständler berichten, welches ihre Schlüssel für einen erfolgreichen Export sind.

Wie Mittelständler im Ausland erfolgreich werden, erfahren Sie in unserem Schwerpunkt „Internationalisierung“.

Friedrich Appelberg ist Geschäftsführer der Bomafa Armaturen GmbH„Man sollte mit Geduld in einen Markt gehen, sich vorher gute Marktkenntnisse aneignen und schon in Deutschland Geschäftskontakte im ausländischen Markt aufbauen. Bei den ersten Besuchen im Ausland sollte man so viele Termine wie möglich wahrnehmen, um einzuschätzen, ob das eigene Produkt vor Ort erfolgreich sein könnte. Hinzu kommt, dass die Internationalisierung entweder Chefsache sein sollte oder von jemandem durchgeführt werden muss, der von der Geschäftsführung vollstes Vertrauen und Handlungskompetenz besitzt. Gerade bei der Internationalisierung müssen oft unangenehme Dinge beschlossen werden, die viel Geld oder Zeit kosten und schnell entschieden werden müssen.“Stefan Heyne ist Vorstand der Shopware AG„Wer sich mit seinem Unternehmen auf den internationalen Markt wagen möchte, sollte sich genauestens mit den dort vorherrschenden rechtlichen Bestimmungen und Landes-typischen Gegebenheiten vertraut machen. Die strategische Produktentwicklung und das gesamte Unternehmen im Vorfeld auf internationale Märkte vorzubereiten, ist dabei ein elementarer Baustein. Je besser die Vorbereitung, desto größer ist die Chance auf Erfolg. Wer diese Grundregel beherzigt, dem steht dem nächsten logischen Schritt, den wir auch mit Shopware 4 im August 2012 gehen, nichts mehr im Weg: die Internationalisierung." Rudolf Pfeil ist Geschäftsführer der Resol GmbH"Man muss auf jeden Fall einen langen Atem haben. Vom ersten Kontakt bis zum Verkauf der Ware können bis zu zwei Jahre vergehen. Kommt das Geschäft zustande, sollte man vor allem die solide Finanzierung im Auge behalten. Als das Allerwichtigste empfinde ich den persönlichen Kontakt zum Kunden. Man kann auf den wichtigen Messen seiner Branche vertreten sein, wo man dann auch seine Kunden treffen und Kontakte pflegen kann."Georg Huf ist Geschäftsführer der Huf Haus GmbH & Co. KG„Risikominimierung ist aus meiner Sicht ein zentraler Bestandteil der Internationalisierungs-Strategie: Deswegen haben wir uns entschieden die Produktion in Deutschland zu belassen. Obwohl wir mittlerweile in 14 Länder weltweit liefern, wird jedes HUF Haus in Deutschland gefertigt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die deutsche Handwerkskunst ganz besonders von Kunden im Ausland geschätzt wird. Auch wenn durch die Produktion in Deutschland höhere Logistikkosten entstehen, hat diese Entscheidung das Risiko unserer Auslandsstrategie erheblich reduziert. Folglich haben wir keine größeren Kostenfaktoren im Ausland und können die gesamten Aktivitäten gut überblicken und kontrollieren."

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