Donnerstag, 19.08.2010
Zukunftsmärkte

Markenaufbau im B2B-Bereich vernachlässigt

Nur 36 Prozent der mittelständischen Entscheider sehen den Markenaufbau als übergeordnetes Ziel des Marketings. Handlungsbedarf besteht auch bei der Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen. Zu diesen Ergebnissen kommt das Beratungsunternehmen psv consult in einer branchenübergreifenden Befragung.

Nur 36 Prozent der mittelständischen Entscheider sehen den Markenaufbau als übergeordnetes Ziel des Marketings. Handlungsbedarf besteht auch bei der Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen. Zu diesen Ergebnissen kommt das Beratungsunternehmen psv consult in einer branchenübergreifenden Befragung.

Dass sich viele regionale Mittelständler nicht mit Markenführung beschäftigen, liegt nach Ansicht der Experten an mangelhaftem Wissenstransfer. Vielen Entscheidern sei nicht bekannt, dass Markenaufbau nicht nur auf Werbung, sondern vor allem auf ganzheitlicher Kundenorientierung beruhe, glaubt der Leiter des Beratungshauses, Marco Petracca: „Ob Einkäufer, Ingenieur, Geschäftsführer oder potentieller Mitarbeiter, der Kunde braucht an allen Berührungspunkten zum Unternehmen ein gleichbleibend gutes Markenerlebnis. Denn die Erfahrung, die er mit der Unternehmung macht, entscheidet über das Geschäft. Und die Erfahrungsebene baut unterm Strich die Marke auf – das gilt im B2B genauso wie im B2C.”

Um die Kundenwünsche richtig einzuschätzen, bietet sich laut Petracca Online-Marketing an. Mit gezielten Online-Maßnahmen könne das Internet die Motivation und die Interessenlage möglicher Kunden transparent und für den Vertrieb nutzbar machen. Das Potential von Online-Marketing werde jedoch nach wie vor unterschätzt: Nur 15,6 Prozent der Befragen gaben an, das Tool zu nutzen.

Quelle: psv consult, Markt und Mittelstand

 

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