Donnerstag, 21.02.2013
Zukunftsmärkte
Mexiko

Mexikanische Wirtschaft stabiler als erwartet

Die Wirtschaft Mexikos hält sich zum Jahresende 2012 robust. Die neue Regierung hat allerdings einen Sparkurs angekündigt.

Die mexikanische Wirtschaft hält sich robust. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wuchs die Wirtschaftsleistung des Landes im Vergleich zum dritten Quartal mit 0,8 Prozent schneller als erwartet. Das stellen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt fest.
Das BIP in Mexiko wuchs 2012 real um 3,2 Prozent. Dieser Wert liegt damit 0,7 Prozent unter dem realen Wachstum des Vorjahres. Grund dafür ist die Leistung der heimischen Industrie, die in der zweiten Jahreshälfte 2012 deutlich abgenommen hat. Nach Einschätzung der Analysten ist das eine Entwicklung, die sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Hemmend wirkte für das verarbeitende Gewerbe vor allem der langsame Konjunkturverlauf der Weltwirtschaft, vor allem dem der der USA. Gut entwickelt haben sich hingegen der mexikanische Agrar- und Dienstleistungssektor. Beide Branchen erzielten ein konstantes Wachstum.

Angekündigter Sparkurs verunsichert Unternehmer

Der angekündigte Sparkurs von Präsident Enrique Peña Nieto habe zu Jahresende zu einer zurückhaltenden Auftragsentwicklung geführt. Der monatliche Index der wirtschaftlichen Aktivitäten (IGAE) ist im Dezember 2012 saisonbereinigt um 1 Prozent gesunken. Die Daten zum Jahresabschluss zeigen in Summe ein relatives robustes Wachstum der mexikanischen Wirtschaft. Frühindikatoren zeigten zum Jahresauftakt 2013 jedoch eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivitäten. Die Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto war am 1. Dezember 2012 in Mexiko ins Amt gekommen.

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