Freitag, 25.11.2011
Zukunftsmärkte

Russland fördert deutsche Unternehmer

Die Geschäftschancen für deutsche Investoren durch die staatliche Förderung und die Subvention von Existenzgründungen beschreibt Stiftung Familienunternehmen in einer Orientierungshilfe für Investoren, die sich in Russland engagieren wollen.

Eine Orientierungshilfe für Investoren, die sich in Russland engagieren wollen, liefert die von der Stiftung Familienunternehmen herausgegebene Studie Russland als Herausforderung für deutsche Familienunternehmen – Potentiale und Investitionsbedingungen in ausgewählten russischen Regionen. Sie zeigt Geschäftschancen für deutsche Investoren durch die staatliche Förderung und die Subvention von Existenzgründungen. Vor allem in den zukunftsträchtigen Bereichen der Hochtechnologie wie Nanotechnologie, IT-Services und Healthcare haben diese Förderkonzepte bereits nachweisbare Erfolge bei der Ansiedlung deutscher Familienunternehmen zu verzeichnen.

Geld für Investoren

Die russische Wirtschaftspolitik zeigt eine neue strategische Ausrichtung. So werden Fördermittel für den Mittelstand bereitgestellt. Vor allem die ländlichen russischen Regionen sollen als Standort attraktiver werden.

Das größte Hindernis ist die schwerfällige Bürokratie bei der Neuansiedlung ausländischer Investoren. Vor allem die lokalen Behörden tragen die entscheidend dazu bei, wie leicht oder schwer ein unternehmerisches Engagement in Russland fällt. Je intensiver das Betreuungsangebot seitens der regionalen Vertreter, umso wahrscheinlicher ist die nachhaltige Ansiedlung auch von deutschen Familienunternehmen.

“Deutsche Investoren müssen sich nicht nur den natürlichen Herausforderungen des größten Flächenstaats der Welt stellen wie sehr lange Transportwege oder die Berücksichtigung von neun Zeitzonen, sondern auch zahlreichen strukturellen Unterschieden in Bezug auf Infrastruktur, Ausbildungsstand oder bürokratische Hürden”,so Stiftungsvorstand Professor Brun-Hagen Hennerkes.

Regionen im Vergleich

Die Studie bietet einen Überblick über die Globaldaten der Russischen Föderation und einer Analyse der politischen Rahmenbedingungen werden zwölf russische Regionen anhand der Makroindikatoren ihrer wirtschaftlichen Entwicklung miteinander verglichen. Dabei stellt die Studie hoch entwickelte Regionen mit einer dynamischen Außenhandelsentwicklung (St. Petersburg, Nischni Nowgorod oder Wologda) den rohstoffreichen Regionen (die Republik Tatarstan oder die Oblast Tjumen) einander gegenüber.

Hier finden Sie die Studie der Stiftung Familienunternehmen zum kostenlosen Download

Quelle: Stiftung Familienunternehmen, Markt und Mittelstand, Bildquelle:

 

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