Mittwoch, 05.12.2012
Zukunftsmärkte
Export

Wichtigste Exportmärkte 2013

Im dritten Quartal exportierten deutsche Mittelständler deutlich mehr in die USA (+25,7%), nach Korea (+15,8%) und nach Japan (+12,9%) als im vorherigen Jahresviertel. Aber welches werden 2013 ihre wichtigsten Exportmärkte? Wir haben Mittelständler gefragt.
Flexible ArbeitszeitenGerade Spezialisten, die allein durch ihr Wissen dem Unternehmen zu mehr Produktivität verhelfen, brauchen praktikable Lösungen bei zeit- und ortsunabhängigem Arbeiten. Zielgrößen zur Orientierung sind dennoch wichtig. Um Ziele zu erreichen, sollten sind 9-to-5-Arbeitstage die falsche Lösung.
Bildquelle: ThinkstockIntegrationIn Teams ist ein offener Austausch. Das funktioniert nur über Vertrauen. Innerhalb dieser wertorientierten Führung werden Externe ebenso wie interne Mitarbeiter motiviert, kritische Punkte zu adressieren und sie offen anzusprechen. Führungskräfte müssen dafür sauber den Projektrahmen definieren und innerhalb dieser Leitplanken genügend Freiraum für die Mitarbeiter lassen, um z.B. auf unvorhersehbare Projektverläufe schnell reagieren zu können.
Bildquelle: ThinkstockIndividuelle FreiräumeGroße Gestaltungsfreiräume bei der Arbeit sind Fachkräften wichtig. Sie wollen nicht über Regelwerke und starre Prozess-Strukturen geführt werden. Denn wenn das selbstbestimmte Arbeiten eingeschränkt wird, sinkt die Produktivität und die Wechselbereitschaft wächst. Selbstbestimmung muss aktiv gefördert werden, z.B. in Form von Einbringen neuer Ideen – und das nicht nur bei internen Wissensarbeitern, sondern auch externen.
Bildquelle: ThinkstockAustauschLaut HAYS-Studie messen drei Viertel der Befragten dem Auf- und Ausbau von Netzwerken als Maßnahme zur Produktivitätssteigerung eine hohe Bedeutung bei. Sie bemängeln konkret, dass der Austausch mit Kollegen sowie die generelle Infrastruktur für das „Netzwerken“ noch nicht ausreichend genug gefördert wird. Ob Fachkonferenzen, eine Infrastruktur am Arbeitsplatz, die eine vernetzte Arbeitsweise ermöglicht oder Workshops, Führungskräfte müssen professionelles Netzwerken als Grundlage für mehr Produktivität begreifen und diese Austausch im Unternehmenskontext zulassen. Denn Herrschaftswissen war gestern. Netzwerken verändert die Machtstrukturen.
Bildquelle: ThinkstockFlexible StrukturenHierarchische Unternehmensstrukturen, Senioritätsprinzipien und standardisierte Abläufe des Unternehmens sind für Fachkräfte ein Problem. Die Folge: zu lange Abstimmungsschleifen und Freigabeprozesse, die dem dynamischen Charakter von Projekten zuwider laufen. Diese Spezialisten sind es gewohnt selbständig zu arbeiten. Eine enge Projektstruktur würde ihre Arbeit massiv behindern. Passende Spielregeln für die Aufgaben der Fachkräfte entwickeln und etablieren. Dadurch entstehen verbindliche Prozesse, die für alle Beteiligten im Umfeld von Projekten gelten.
Bildquelle: ThinkstockDem Wissen treuTraurige Tatsache, aber wahr. Und das gilt für hochqualifizierte Nachwuchskräfte: stiftet ihre Arbeit für sie keinen Sinn, sind sie weg. Die Führung sollte sich daher um ein dauerhaft gutes Betriebsklima kümmern. Vorbildfunktion des direkten Vorgesetzten ist hier extrem wichtig. Z.B. sofortige Einbeziehung neuer Mitarbeiter in Meinungsprozesse und Ideengebung, aktives Animieren zu Feedback und konstruktiver Kritik. Beteiligung am Erfolg des Unternehmens sollte nicht nur erlaubt sondern gewünscht sein.
Bildquelle: ThinkstockWissenFührungskräfte sollten Fachkräfte konkret dabei unterstützen, sich selbst im Interesse des Unternehmens zu vermarkten, intern wie extern. Ausgewiesene Experten für einen für das Unternehmen strategisch wichtigen Fachbereich, sollten extern eigne Blogs und Forum aufbauen dürfen, um ebenfalls die Unternehmensreputation in diesem Gebiet zu fördern. Um ihr Wissen immer aktuell zu halten und für das Unternehmen gewinnbringend einsetzen zu können, brauchen diese Fachkräfte regelmäßige Weiterbildung und Schulungen, vor allem in nicht-fachlichen Kompetenzen. Gerade High Potentials müssen künftig mehr und mehr in der Lage sein, sich selbst vermarkten und Menschen begeistern zu können.
Bildquelle: Thinkstock

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