Mittwoch, 30.01.2013
Fuhrparkmanagement

Wie managen Mittelständler ihren Fuhrpark?

In Deutschland gibt es rund 1,6 Millionen Fuhrparks mit fast 4 Millionen Fahrzeugen. Doch wie managen Logistikunternehmen ihren Fuhrpark und können andere mittelständische Unternehmen sich davon etwas abschauen?

Fuhrparkmanagement ist aufwändig und vielen Unternehmern lästig. Denn dazu gehört das Schadensmanagement, Versichern, aber auch Strecken geplant. Viele Mittelständler sourcen deshalb das Fuhrparkmanagement aus. Logistikunternehmen hingegen verlassen sich lieber auf das Inhouse-Management und benennen einen Fuhrparkleiter. Das Unternehmen ZUFALL Logistik verfolgt einen anderen Ansatz, der eine Spezialist als Fuhrparkleiter wurde ersetzt. Wie, lesen Sie in unserer Klickstrecke.

Matthias Strehl, Geschäftsführer der Ludwig Meyer GmbH & Co. KG:"Wir verfügen über einen Fuhrpark mit rund 1450 versicherungsrelevante Einheiten und managen ihn komplett in Eigenregie. Gut zwölf Personen in der Zentrale sowie an unseren Standorten kümmern sich um das Fuhrparkmanagement. Zu den Kosten äußern wir uns nicht." Foto: Ludwig Meyer
Thorsten Franz, Abteilungsleiter Fernverkehr bei ZUFALL Fulda"In unserem reinen Fernverkehr-Fuhrpark haben wir insgesamt 20 Lkw, je zur Hälfte Sattel- und Gliederzüge, davon 6 Fahrzeuge im vollen Doppelschichtbetrieb.Wir managen unseren Fuhrpark inhouse, allerdings haben wir den Fuhrparkleiter als „Spezialisten“ abgeschafft. Die Betreuung wurde auf mehrere Schultern verteilt und erfolgt durch den Abteilungsleiter Fernverkehr, die Teamleiter und Disponenten.Wenn man die heutige Aufgabenteilung auf mehrere Personen zusammenrechnet, entspricht das in etwa einer 60-Prozent-Stelle. Rechnen wir das mit Lohnkosten, Nebenkosten, IT-Anbindung und den Ausgaben für Telematiksysteme zusammen, summiert sich das auf etwa 3.000 Euro monatlicher Kosten für das Fuhrparkmanagement." Foto: ZUFALL