Montag, 04.06.2018
Technologie
Wir sind Mittelstand

Wie digital ist Ihre Firma?

Unternehmen, die auf Digitalisierung setzen, wirtschaften erfolgreicher. Das belegt die Studie „Digitale Dividende im Mittelstand“ der Rheinischen Fachhochschule in Köln. Auch unsere Umfrage zeigt: Der deutsche Mittelstand wird digital.

Noch hinken einige Mittelständler beim Thema Digitalisierung hinterher. Dabei gibt bei einer Befragung jedes vierte Unternehmen an, dass es sich dadurch in seiner Existenz bedroht fühlt. Deshalb setzten viele Unternehmer nun auf die neuen Technologien.

Aktuelles aus dem Mittelstand: Folgen Sie uns auf Zum Linkedin Profil von Markt und Mittelstand und Zum Linkedin Profil von Markt und Mittelstand


Wir haben Entscheider befragt, wie weit sie mit der Digitalisierung sind:

<b>Rüdiger Bohn, Managing Director, Enghouse AG, Leipzig</b><br>
„Mit Skype for Business nutzen wir das Potential, uns mit Mitarbeitern und Partnern jederzeit und auf allen Kanälen zu verbinden, wo auch immer sie sich aufhalten. Wir nutzen Mobiltelefone nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern kommunizieren unter anderem per Chat, Skype-Video-Call oder Social Media. Das Handy bringt eine Vielzahl von Kanälen unter einen Hut und vereint verschiedenste Kommunikationsformen in einer einheitlichen Umgebung. Ich selbst bin für jeden Mitarbeiter ansprechbar.“<b>Marcus Furch, Geschäftsführer, Rodos BioTarget GmbH, Hannover</b><br>
„Die Digitalisierung beschleunigt die Entwicklung von wirkungsvolleren und sicheren Therapien. In der Life- Science-Branche haben die Erhebung und Analyse von Big Data ein enormes Potential. Wir nutzen digital unterstützte Netzwerke und Prozesse bei der Auswahl und beim Design von Liganden, welche unsere nanokleinen Wirkstofftransporter zur Behandlung von Krankheiten zu ausgewählten Körperzellen leiten. Wir können so den Erfolg unserer Entwicklungsprojekte steigern.“<b>Jens Weller, Management Director,Toplink GmbH, Darmstadt</b><br>
„Wir konzentrieren uns auf unsere Kompetenzen und nutzen zugleich die Chance der Digitalisierung, um noch effizienter, agiler und innovativer zu werden. Wir realisieren ein ganzheitliches digitales Geschäftsmodell, das mit einem starken Cloud-Angebot Kommunikation für Geschäftskunden so einfach wie möglich macht. Zum einen vermarkten wir den digitalen Arbeitsplatz als Kommunikationslösung. Zum anderen stellen wir ihn natürlich auch unseren eigenen Mitarbeitern zur Verfügung.“<b>Michael Regnauer, Geschäftsführer, Regnauer Fertigbau GmbH & Co. KG, Seeon-Seebruck</b <br>


„Wir sind durchgängig digitalisiert vom ersten Kundenkontakt bis zum fertigen Gebäude. Kunden- und Projektdaten werden digital erstellt und in einer Cloud hinterlegt, sodass alle Verantwortlichen überall Zugriff haben. Wir nutzen ein CRM-System, ein ERP-System und ein CAD-CAM-System mit darauf basierender Fertigung sowie ein Kalkulations- und ein Terminplanungssystem. Dies garantiert maßgeschneiderte Gebäude höchster Qualität und termingerechter Lieferung zu wirtschaftlichen Konditionen.“<b>Thomas Ötinger, geschäftsführender Gesellschafter, Marcapo GmbH, Ebern</b><br>
„Schon lange arbeiten wir an unserer eigenen Digitalisierung und haben viele Prozesse digitalisiert: Wir kommunizieren digital (Chats, Videokonferenzen, Sceensharing) und nutzen ein integriertes CRM-System, was unsere Resilienz, Agilität und Produktivität steigert. Im Alltag unterstützen wir mit unserem Geschäftsmodell die Digitalisierung großer Marken und ihrer Absatzpartner. Zudem können wir dank Digitalisierung auch neue Produkte und Dienstleistungen in unser Portfolio integrieren.“<b>Uwe Häußer, Geschäftsführer, Layer-Chemie GmbH, Leingarten</b><br>
„Für uns ist das spannendste im digitalen Zeitalter die zeitnahe Bereitstellung von zielgerichteten Informationen an Kunden und Mitarbeiter. Wir pflegen eine klar strukturierte Website, die aufgrund ihrer Aktualität bereits vorwiegend zum Informationsaustausch genutzt wird. Auch bieten wir zertifizierte Online-Hygieneschulungen und -seminare. Selbst die Kommunikation mit dem Außendienst wird durch die Unabhängigkeit von Zeit und Raum wesentlich erleichtert. Zwei B2B-Shops unterstützen zudem den Verkauf.“

Dieser Text gehört zu einem Thema aus der Markt-und-Mittelstand-Ausgabe 06/2018. Hier können Sie das Heft bestellen und „Markt und Mittelstand“ abonnieren.