Mittwoch, 15.03.2017
Wir sind Mittelstand

Wie digital ist Ihre Firma?

Für mittelständische Unternehmen geht es bei der Digitalisierung um die Verbesserung der Organisation, der Prozesse und des Kontakts zu den Kunden. Was das Thema für Sie noch bedeutet, haben uns zahlreiche Mittelständler verraten.
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Das Thema Digitalisierung wird präsentiert von:

Axel Fischer, Geschäftsführer, Pointslook GmbH, Biberach an der Riß<b>Axel Fischer</b>, Geschäftsführer, Pointslook GmbH, Biberach an der Riß:<br>
„Viele Unternehmen glauben für die Zukunft gerüstet zu sein, wenn sie ihre Produkte online verfügbar machen. Das ist zu kurz gedacht. Langfristig erfolgreich werden nur Unternehmen sein, die ihren Namen und ihre Marke mit digitalem Erleben verknüpfen und auch ihre Prozesse, Services und Dienstleistungen digitalisieren. Nur so haben sie eine Chance. Die individuelle Note und die Produkt- und Beratungsqualität muss die Kunden nicht nur vor Ort, sondern auch im Netz bzw. auf dem Smartphone erreichen.“Michael Gerards, Geschäftsführer, present4D GmbH, Düsseldorf<b>Michael Gerards</b>, Geschäftsführer, present4D GmbH, Düsseldorf:<br>
„Die digitale Transformation bedeutet für mich, wie man mit innovativen Businesskonzepten unmittelbaren Mehrwert für sein Unternehmen generieren kann. Als Virtual-Reality(VR)-Experten empfehlen wir unseren Kunden, ihre Produkte und Dienstleistungen mit VR verkaufsfördernd zu emotionalisieren. Weiterhin lassen sich mit beeindruckenden 360°-Präsentationen Unternehmen virtuell darstellen sowie Produktionsabläufe mit VR analysieren und optimieren. All dies sind Teile einer umfassenden Digitalisierungsstrategie.”Frank Roth, Vorstand, AppSphere AG, Ettlingen<b>Frank Roth</b>, Vorstand, AppSphere AG, Ettlingen:<br>
„Auf der digitalen Transformation basieren die Dienstleistungen unseres Unternehmens. Die Zusammenarbeit im Team über Grenzen hinweg wird durch Cloud-Services enorm erleichtert, das Arbeiten vom Home-Office aus durch eine virtualisierte IT-Infrastruktur ermöglicht und die gewünschte Effizienzsteigerung ist durch automatisierte Prozesse realisierbar. Auf jeder Hierarchie-Ebene wird das moderne Arbeiten immer stärker eingefordert und ist dank digitaler Transformation endlich nahtlos möglich.“ Matthias Lapp, Executive Vice President Export, U.I. Lapp GmbH, Stuttgart<b>Matthias Lapp</b>, Executive Vice President Export, U.I. Lapp GmbH, Stuttgart:<br>
„Mit dem Thema könnten wir viele Seiten füllen. Wichtig ist: Wir sehen die Digitalisierung als große Chance und haben die Grundlagen gelegt, um vorne mitzuspielen. Intern liegt ein besonderer Fokus auf dem Thema Daten – Produktdaten wie auch Kundendaten. Produktseitig sehen wir in unseren Industrial Ethernet-Verbindungen besonders große Chancen. Insgesamt ist aber wohl der wichtigste Punkt, dass sich mit der Digitalisierung ständig neue Möglichkeiten auftun, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Wir müssen uns deshalb immer schneller entwickeln und anpassen. Wir müssen einfach genauso flexibel sein wie unsere Kabel und Leitungen.“Manfred W. Schleicher, Geschäftsführender Gesellschafter, Wegener + Stapel Fördertechnik GmbH, Bergen<b>Manfred W. Schleicher</b>, Geschäftsführender Gesellschafter, Wegener + Stapel Fördertechnik GmbH, Bergen:<br>
„Für uns Anlagenbauer für Logistiksysteme bedeutet digitale Transformation eine umfassende Anpassung der Materialfluss- und Automatisierungslösungen. Diese werden künftig noch stärker in die Wertschöpfungsketten der Kunden integriert sein. Digitalisierung verändert vieles, eröffnet aber neue Chancen, die wir mit unserem Investmentpartner nutzen wollen, darunter stärkere Kundenbindung, Effizienzsteigerungen in der Produktion sowie Umsatzsteigerung durch neue Produkte und Dienstleistungen.“Marcus Furch, Geschäftsführer Rodos BioTarget GmbH, Hannover<b>Marcus Furch</b>, Geschäftsführer Rodos BioTarget GmbH, Hannover:<br>
„Sie beschleunigt die Entwicklung von wirkungsvolleren und sicheren Therapien. Die Erhebung und Analyse von Big Data hat in der Life Science Branche ein enormes Potential. In unserem biopharmazeutischen Unternehmen nutzen wir digital unterstützte Netzwerke und Prozesse bei der Auswahl und beim Design von Liganden, welche unsere nanokleinen Wirkstofftransporter zur Behandlung von Krankheiten zu ausgewählten Körperzellen leiten. Wir können die auf Erfolg selektierten Entwicklungsprojekte steigern.“Mark Muschelknautz, Chief Marketing Officer, abas Software AG, Karlsruhe<b>Mark Muschelknautz</b>, Chief Marketing Officer, abas Software AG, Karlsruhe:<br>
„2016 hat Abas massiv investiert. Dies ging auch mit großen organisatorischen Veränderungen einher. Wir haben uns gefragt: welche Fähigkeiten müssen mittelständische Unternehmen in unseren Zielmärkten aufbauen, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Unsere Antwort darauf liegt nicht nur in Software und neuen Applikationen, sondern vor allem in tieferer Beratungskompetenz. Sie müssen sich mit dem Geschäftsmodell Ihrer Kunden beschäftigen, um zu wissen, über welche Hebel sich die Wettbewerbsfähigkeit wirksam beeinflussen lässt.“Eberhard Macziol, Geschäftsführung, Wilken GmbH, Ulm:<b>Eberhard Macziol</b>, Geschäftsführung, Wilken GmbH, Ulm:<br>
„Im Prinzip geht es darum, Geschäftsprozesse mit Hilfe digitaler Werkzeuge zu automatisieren und gleichzeitig die Prozessqualität zu verbessern. Das tun wir schon seit Jahren. Neu sind allerdings die Mittel, die uns zur Verfügung stehen. Mithilfe von Technologien wie dem Internet-of-Things können künftig Prozesse in einer Art und Weise abgebildet werden, wie das bis vor kurzem noch undenkbar schien. Pragmatisch sollte man aber einen Schritt nach dem anderen tun: Für viele Unternehmen sind Tools wie Workflow oder Process Engines der geeignete Einstieg in die Digitalisierung.“Steffen Szeidl, Mitglied des Vorstands, Drees & Sommer-Gruppe, Stuttgart<b>Steffen Szeidl</b>, Mitglied des Vorstands, Drees & Sommer-Gruppe, Stuttgart:<br>„Bei uns hat die Digitalisierung einen enormen Stellenwert. Daher haben wir sie direkt im Vorstand verankert und verfolgen eine Digitale Roadmap für Prozesse und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Als Vorreiter in der Bau- und Immobilienbranche treiben wir sie intern als auch für unsere Kunden voran. Digitale Werkzeuge wie Building Information Modeling oder Konzepte für Smart Buildings gehören seit langem zu unseren Dienstleistungen. Digitale Transformation ist aber vor allem auch Change Management inner- und außerhalb des Unternehmens.“